Presseartikel über das Ferienprogramm in Ilmspan!

Presseartikel über die Arche 2015!

Volle Konzentration: Die 14-jährige Luisa Endres bewältigte den schwierigen Parcours unter den wachsamen Augen der Wertungsrichter Frank Heller ...

Ilmspan: Kinder und Jugendliche waren vom Quad fahren in Ilmspan begeistert

Es geht nicht um Geschwindigkeit, sondern um vorausschauendes Fahren – und natürlich um Spaß, wenn Kinder und Jugendliche beim Ferienprogramm aufs Quad steigen. Seit mehreren Jahren lädt der Verein Quad-Action-Team den motorsportbegeisterten Nachwuchs ein. Auch heuer stieß dieses Angebot auf große Resonanz: 33 Teilnehmer zwischen acht und 17 Jahren testeten nach einer fachkundigen Anleitung ihr fahrerisches Geschick in schwierigem Gelände. Am Ende gab's zusätzlich zum Spaß für jeden einen Pokal.

Schon zum dritten Mal mit von der Partie war Jonathan Haub aus Schönfeld. „Das Wackeln finde ich toll“, erklärte der Elfjährige seine Begeisterung. Wichtig ist jedoch auch, das Gleichgewicht zu halten. „Mir kommt dabei zu Gute, dass ich oft Fahrrad fahre.“ Nebensache war für ihn sein Ergebnis. „Ich konzentriere mich ganz aufs Fahren und nicht darauf, ob ich Stangen berühre und dadurch die Kugeln herunter schmeiße.“

Als Herausforderung bezeichnete Jonathan die Stelle, an der man rückwärts fahren musste. „Ich glaube, hier ist jeder hängen geblieben.“ Einen Vorteil verschaffte es ihm, dass er Gitarre spielt. Schließlich braucht ein Quadfahrer viel Gefühl im Daumen, weil er damit Gas gibt. „Beim Gitarre spielen muss man das gut können“, informierte er.

Im Gegensatz zu Jonathan fuhr Luisa Endres aus Ilmspan zum ersten Mal auf den motorisierten vier Rädern. „Es macht großen Spaß“, sagte die 14-Jährige nach dem ersten Wertungslauf – auch wenn sie 128 Fehlerpunkte machte. Ein bisschen stolz war sie, weil sie exakt sechs Minuten für die Bewältigung des schwierigen Kurses benötigte und damit die vorgegebene Zeit genau einhielt.

Probleme bereitete ihr vor allem der steil abfallende Hang zwischen dem dritten und vierten Tor. „Angst habe ich aber überhaupt nicht gehabt, dazu ist man viel zu konzentriert“, fasste Luisa ihre Eindrücke zusammen.

Im zweiten Durchgang – dabei mussten die Teilnehmer den Kurs in der entgegen gesetzten Richtung durchfahren – steigerte sie sich und machte nur noch 68 Fehlerpunkte: Zudem brauchte sie nur noch weniger als vier Minuten. „Nächstes Jahr möchte ich wieder dabei sein“, blickte sie erwartungsvoll in die Zukunft.

„Sie ist sehr gut gefahren“, machte Wertungsrichter Rolf Lindemann dem mutigen Mädchen ein Kompliment. Die 14-Jährige stellte ihr Talent bei ihrer Quad-Premiere unter Beweis. „Es geht nicht um Geschwindigkeit, sondern vorausschauendes Fahren“, fügte Wertungsrichter Walter Fitterer hinzu.

Die spannenden Wettbewerbe auf dem Vereinsgelände des Quad-Action-Teams in der „Schweinsgrube“ bei Ilmspan lockten nicht nur die Kinder und Jugendlichen und viele Eltern an, sondern auch zahlreiche Zuschauer.

Von unserem Mitarbeiter Franz Nickel ILMSPAN

Artistisch: Benjamin Gabriel belegte in der ATV-Klasse über 500 Kubikzentimeter Hubraum den dritten Platz.

Ilmspan: Sigrid Lindemann aus Ilmspan gewann 5. Lauf zur Deutschen
Meisterschaft

Seit vielen Jahren kommen Deutschlands beste ATV- und Quadfahrer auf das Gelände der „Schweinsgrube“ bei Ilmspan. Heuer ging auf den anspruchsvollen Strecken der 5. Lauf zur Deutschen Meisterschaft über die Bühne. Insgesamt nahmen in Ilmspan 23 ATV- und Quadfahrer in drei Klassen teil. Für eine faustdicke Überraschung sorgte Lokalmatadorin Sigrid Lindemann.

In der ATV-Allradklasse 4x4 bis 500 Kubikzentimeter Hubraum ließ Sigrid Lindemann alle Konkurrenten hinter sich und gewann den 5. Lauf zur Deutschen Meisterschaft. Die Siegerin fährt zwar schon seit acht Jahren Quad und belegte 2013 am Ende der Saison den zweiten Rang, aber heuer landete sie zum ersten Mal ganz oben auf dem Treppchen.

„Ich war selbst total überrascht“, kommentierte Sigrid Lindemann vom veranstaltenden Verein, dem in Schönfeld ansässigen Quad-Action-Team, ihren Erfolg. Um den Wettbewerb für sich zu entscheiden, musste sie vier verschiedene Kurse (Sektionen) je zweimal absolvieren, also insgesamt acht Läufe machen. Dabei meisterten die ATV- und Quadfahrer nicht nur das schwierige Gelände, sondern kämpften auch gegen die Gluthitze. Angesichts von fast 40 Grad war es nicht einfach, sich voll und ganz auf die anspruchsvollen Sektionen zu konzentrieren.

„Es ist immer ein super Gefühl, wenn man als Frau gegen die Männerkonkurrenz gewinnt“, betonte Sigrid Lindemann. Auch einen Tag nach ihrem Triumph waren ihr die Strapazen des Wettbewerbs anzumerken; sie gab zu, Muskelkater zu haben. „Die Hitze hat uns allen sehr zu schaffen gemacht“, blickte sie zurück.

Trotzdem gingen alle Teilnehmer bis an ihre Leistungsgrenze. Das bewies auch Jürgen Wienand in der Wertungsklasse 2x4 mit Heckantrieb. Er reizte seine Maschine so sehr aus, dass er sie zum Umkippen brachte. Glücklicherweise blieb er aber unverletzt.

Für einen reibungslosen Ablauf des Meisterschaftslaufs sorgten circa 40 fleißige Helfer des Quad-Action-Teams.

Die Ergebnisse

ATV 4x4 Allradklasse bis 500 Kubikzentimeter Hubraum: 1. Sigrid Lindemann (Illmspan), 195 Fehlerpunkte; 2. Gerd Heidrich (Essen), 229; 3. Oliver Fehleisen (Aalen) 256.

ATV 4x4 Allradklasse über 500 cm³: 1. Ralf Kauper (Aachen), 142 Fehlerpunkte; 2. Thomas Knaack (Hamburg), 170; 3. Benjamin Gabriel (Hamburg), 212; 7. Elena Stang (Schönfeld), 316; sie war in dieser Klasse bei insgesamt 13 Startern die einzige Frau.

Quad 2x4 Heckklasse (Heckantrieb): 1. Jörg Klein (Bernkastel-Kues), 77 Fehlerpunkte; 2. Jürgen Wienand (Boxtal), 556; 3. Christina Wienand (Boxtal), 1006.

Von unserem Mitarbeiter Franz Nickel ILMSPAN

Voll konzentriert und mit viel Geschick gehen die Quadfahrer ihre Prüfungen, wie hier in Ilmspan, an und versuchen ohne Fehler den Parcours zu bewältigen.

© Renate Geiger
 

Ilmspan. Das Quad Action Team mit seinem Sitz in Schönfeld veranstaltet auch 2015 den fünften Lauf für die Deutsche Meisterschaft im ATV und Quad Trial. Der Lauf für die Deutsche Meisterschaft wurde im Vereinsgelände in Ilmspan ausgetragen. In drei Klassen werden die Meister gesucht, in der Klasse A (Heckantrieb) und in der Klasse B bis 500 ccm und C ab 500 ccm (Allradantrieb).

Sechs Läufe über ganz Deutschland verteilt gibt es im Jahr. Die Motorsportler sind allesamt Idealisten und fahren für ihren Sport mehrere 100 Kilometer, um sich mit ihren Quads in Kiesgruben oder Steingruben extremen Strecken zu stellen. Quadfahren scheint auch ein Familiensport zu sein, denn nicht selten sind nicht nur die Eltern aktiv dabei, auch die Kinder fahren mit ihren kleineren Quads durch die Gegend, als hätten sie nie etwas anderes gemacht.

Auch Mitglieder des Quad Action Teams sind in diesem Jahr wieder ganz vorn bei den Favoriten dabei. Franz-Josef-Stang, der Vereinsvorsitzende, der schon mehrfach Deutscher Meister war ist in diesem Jahr jedoch als Wertungsrichter tätig, und somit also keine Konkurrenz.

Beim Quadfahren geht es nicht nur um das Bezwingen von waghalsigen Strecken , denn bei den Durchläufen von insgesamt acht Sektionen, also acht abgesteckten Strecken, geht es sehr ruhig zu. Es geht um Schwierigkeitsgrade und dabei um Präzession und Beherrschung der Fahrzeuge. Die Wertungen erfolgen nach einem strengen Reglement. Rückwärts fahren um die Strecke bewältigen zu können oder versehentlich mit dem Fuß kurz die Erde zu berühren ergibt nur acht Strafpunkte.

Die Strecke ist mit Bändern und mit Stäben auf denen Kugeln liegen abgegrenzt. Wer die Kugel abwirft bekommt schon 20 Strafpunkte, die Torstange umfahren bedeutet 40 Strafpunkte. Noch mehr Strafpunkte erhält jener, der das Band zerreißt oder Tore nicht durchfahren kann, dies wird mit 80 Punkten geahndet. Sollte eine Sektion ganz und gar nicht geschafft werden, so muss man mit 900 Strafpunkten rechnen, ebenso viele Strafpunkte erhält man, wenn man nach vorheriger Ermahnung meckert.

Auch ein Zeitlimit pro Sektion ist angesetzt zwischen sechs und sieben Minuten. Wer dieses überschreitet, muss pro Sekunde einen Strafpunkt kassieren. Die Regeln sind klar, aber gar nicht so einfach einzuhalten, denn bereits das Absteigen vom Fahrzeug oder das Berühren des Bodens, um die Maschine abzufangen, reichen aus, um die Sektion als abgebrochen zu beurteilen.

Jeder Fahrer wird beim Durchlaufen des Parkkurs in den einzelnen Sektionen von einer Person begleitet, auch um Gefahren zu vermeiden.

In der Klasse Allradantrieb setzte sich Jörg Klein durch, er landete mit seiner Kawasaki KLF 300 B auf Platz 1. Ihm folgte auf Platz 2 Jürgen Wienand und auf dem dritten Platz Christina Wienand.

In der Klasse bis 500 ccm war die lokale Größe Sigrid Lindemann wieder ganz vorn. Sie hat schon in den vergangenen Jahren gezeigt, dass auch Frauen im Quadsport gut aufgehoben sind.

Mit ihrer Yamaha Kodiak 450 schlug sie sich in der mittleren Klasse ausgesprochen gut und belegte den ersten Platz in dieser Klasse. Der zweite Platz ging an Gerd Heidrich und Oliver Fehleisen landete auf Platz drei.

In der Klasse über 500 ccm setzte sich Ralf Kauper durch. Mit seiner Yamaha Grizzly 550 hatte er in diesem fünften Lauf die Konkurrenten hinter sich gelassen. Auf Platz zwei konnte sich Thomas Knaack platzieren und an Benjamin Gabriel ging Platz drei.

Am Samstag mussten die Quadfahrer in extremer Hitze ihr Können beweisen, fast noch anstrengender war der Job für die Wertungsrichter, sie konnten nach einem Lauf nicht pausieren, sondern mussten im freien Gelände über Stunden ausharren. Aber auch das gehört dazu, ebenso, wie bei schlechteren Wetterbedingungen sich niemand vom Quad fahren abhalten lässt.

Linda Stang hatte, wie in den vergangenen Jahren, wieder das Catering organisiert und so konnten sich alle im Schatten bei kühlen Getränken und diversen Snacks wieder erholen.

Nicht nur Quadfahrer kamen zum Meisterschaftslauf in dieser Zeit in das Vereinsgelände, sondern zahlreiche Motorsportinteressierte beobachteten das Geschehen. Am Abend waren die Quadfreunde aber unter sich und ließen die Wettkämpfe kameradschaftlich ausklingen. Der Zusammenhalt und die Freundschaft wird bei den Quadlern ganz groß geschrieben und diese ganz besondere Stimmung springt auch auf die Gäste über. rege

© Fränkische Nachrichten, Montag, 10.08.2015
 
 
Mainpost 11.08.2014:
ILMSPAN/SCHÖNFELD
Auf vier Rädern übers Stoppelfeld

48 Kinder und Jugendliche bewiesen ihr Talent als Geschicklichkeitsfahrer


 
Fotos: Franz Nickel
Jetzt kann es losgehen: Der zehnjährige Jonathan Haub aus Schönfeld.



Voll konzentriert: Die zehnjährige Marie Lindemann aus Ilmspan gewann die Bronzemedaille.

Auf und nieder ging es für 48 Kinder und Jugendliche beim Geschicklichkeitsfahren auf vierrädrigen Quads in der „Schweinsgrube“ bei Ilmspan. Im Rahmen des Sommerferienprogramms luden die fleißigen Helfer des Quad-Action-Teams aus Schönfeld die jungen Teilnehmer dazu ein, schwierige Geländeverhältnisse zu meistern. Nach der ausführlichen Einweisung durch Erwachsene durften die Nachwuchsfahrer einen Tag danach ihr Talent ausprobieren. Die jüngsten Teilnehmer waren erst drei Jahre alt.

Trotz ihrer zehn Jahre gehört Marie Lindemann aus Ilmspan schon zu den „alten Hasen“ in den Reihen der Geschicklichkeitsfahrer. Bereits seit sieben Jahren nimmt sie Stock und Stein unter die vier Räder. „Am meisten Spaß macht es mir, wenn es ganz steil hinuntergeht“, sagte sie während einer Wettbewerbspause. Ihr gefällt aber auch, rasant über ein Stoppelfeld zu sausen. Sie startete in der Kids-Kategorie mit insgesamt zehn Teilnehmern. Am Ende landete Marie auf dem dritten Platz und durfte sich über die Bronzemedaille freuen.

Zum ersten Mal nahm der 14-jährige Daniel Sperling aus Göttingen an dem Trialwettbewerb teil. „Am schwierigsten ist es, die Maschine unter Kontrolle zu behalten“, erklärte der Neuling, und fügte hinzu, dass man dafür „viel Gefühl“ benötigt. Unabdingbare Voraussetzungen für einen guten Geländegeschicklichkeitsfahrer sind außerdem Kraft und eine große Portion Konzentration. „Mir macht es sehr viel Spaß“, meinte Daniel, der bei seiner Wettbewerbspremiere ebenfalls den dritten Rang belegte. Franz-Josef Stang, Vorstand des gastgebenden Vereins Quad-Action-Team Schönfeld, freute sich über die große Resonanz. Angesichts von 48 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen hatten die fleißigen Helfer und Streckenposten alle Hände voll zu tun. „Jeder Teilnehmer muss im Wettbewerb drei Sektionen fahren“, informierte der erfahrene Quadpilot, der schon sechs deutsche Meistertitel gewonnen hat. Beim Trial im Gelände kommt es darauf an, so wenige Fehlerpunkte wie möglich zu sammeln. Die Fahrer müssen sich mit ihrem Gefährt im Slalom zwischen Stangen durchschlängeln. Wer beispielsweise eine Stange berührt und die darauf liegende Kugel herunterwirft, bekommt 20 Strafpunkte. Wer eine Torstange umfährt, erhält sogar 40 Minuspunkte. Für einmal rückwärts Fahren kommt man mit acht Strafpunkten vergleichsweise milde davon.

Alle Ergebnisse auf einen Blick: Wettbewerb acht bis elf Jahre: 1. Joshua Röber (Ilmspan), 2. Florian Andriessen (Gerchsheim), 3. Jana Weller (Gerchsheim); insgesamt 15 Teilnehmer.

Wettbewerb zwölf bis 17 Jahre: 1. Nick Gentner (Heubach), 2. Kai-Bastian Heller (Göttingen), 3. Daniel Sperling (Göttingen); insgesamt 15 Teilnehmer.

Wettbewerb Kids: 1. Lena Breitinger (Buchen), 2. Selina Mai (Sulzfeld-Leinach), 3. Marie Lindemann (Ilmspan); insgesamt zehn Teilnehmer.

Die acht Teilnehmer des Bambini Trial, keine Wertung: Paddy Langauf (3 Jahre), Sophia Mai (4), Charlotte Klein (3), Emilia Gerlinger (3), Sebastian Keller (7), Jessica Baumann (6) Roben Schieck (6) und Nia Fiederling (5).

Das Quad-Action-Team unterstützte am 06.12.2014 die Quad TH  (Thüringen) sowie den Organisator Heiko Neuendorf bei der Durchführung folgender Veranstaltung:

Glückliche Kinderaugen und viele begeisterte Besucher – ein voller Erfolg für den 10. Quad – Weihnachtsmarkt

Rentier Rudolf alias Frank Heller führte gefolgt von seinen 38 weihnachtlich kostümierten Fahrern auf ihren geschmückten ATV oder Quad den Weihnachtsumzug nach Ruhla an und begleitete den rot gekleideten weißbärtigen, genannt Weihnachtsmann, zu unseren kleinen Weihnachtsmarkt. Dort wurden sie schon begeistert erwartet, denn sie kamen nicht zum ersten Mal. Nein, 10 Jahre schon fährt hier aus Mangel an Schnee und Rentieren der Weihnachtsmann mit dem ATV vor. Von Jahr zu Jahr begeistern sich immer mehr Fahrer und Zuschauer für diesen Weihnachtsmarkt, der schon hier zu einen riesen Event geworden ist.  Unterstützt von Engeln und Wichteln verteilt der Weihnachtsmann seine Geschenke an die ungedultig wartenden Kinder. Erstaunlich was die Kleinen, in Erwartung auf ein Geschenk, für Gedichte und Lieder gelernt und vorgetragen haben. Ein Highlight ist am späten Nachmittag die Abfahrt der beleuchteten Fahrzeuge die sich zu einer Lichtershow entwickelt hat. Einfach gigantisch, was sich ein jeder einfallen lässt, Kinderaugen zum leuchten zu bringen. Hier ist aber noch nicht Schluss. Es geht von hier aus in einen Nachbarort, wo dort schon die Erwachsenen zu später Stunde gerne einmal mitgenommen werden möchten und bereit eine Spende zahlen, um eine soziale Einrichtung unterstützen. So konnten in diesem Jahr gespendet vom REWE-Markt Ruhla 500,-€ für den Jugendclub Ruhla und 275,-€ gespendet von Reifen Hofmann, Hotel Kaiserhof Bad Liebenstein und den quadfahrenden Weihnachtswichteln für den Kindergarten übergeben werden. Vielen Dank den Spendern.

Mainpost: "60 Teilnehmer bei der Deutschen ATV & Quad Trial-Meisterschaft in Ilmspan" (10.08.2014)

Foto: Sebastian Mai

Gerd Heidrich in Aktion: Beim 5. von sechs Läufen um die Deutsche Meisterschaft im ATV & Quad Trial 2014 boten in Ilmspan die besten Geschicklichkeitsfahrer aus ganz Deutschland den Zuschauern Spitzenleistungen.

ILMSPAN/SCHÖNFELD
60 Teilnehmer bei der Deutschen ATV & Quad Trial-Meisterschaft in Ilmspan

Motorsport in der Schweinsgrube

Seit 1999 lädt das Quad-Action-Team Schönfeld begeisterte Geländefahrer in die Schweinsgrube bei Ilmspan ein und auch heuer ließen sich die Motorsportler auf vier Rädern nicht lange bitten: aus der gesamten Bundesrepublik kamen insgesamt 60 Teilnehmer, 33 von ihnen traten in drei verschiedenen Wettkampfklassen beim 5. Lauf um die Deutsche ATV & Quad Trial-Meisterschaft 2014 an. „Das ist ein Teilnehmerrekord“, freute sich Franz-Josef Stang, Vorstand des gastgebenden Vereins.

Stang, der bisher schon sechs Deutsche Meistertitel im ATV & Quad Trial gewann, hatte heuer jedoch kein Glück. „Ich bin etwas übermütig gewesen und stürzte deshalb“, analysierte er nach dem Wettkampf sein Abschneiden. Am Ende landete er unter 20 Startern in der Klasse B 4x4 (große Allradklasse) auf dem 14. Platz.

Beim 6. und damit letzten Lauf zur Deutschen Meisterschaft am ATV & Quad Trial am Samstag, 6. September, in Gschwend will Stang aber wieder angreifen und weiter vorne im Klassement landen.

Elena Stang aus Schönfeld belegte in der Klasse B 4x4 den siebten Rang und war damit von den Lokalmatadoren am besten platziert. Markus Scheuermann, ebenfalls aus Schönfeld, erreichte den 15. Platz.

In der Klasse C 4x4 (kleine Allradklasse) wurde Sigrid Lindemann (Ilmspan) Siebte, und Dominik Leukert (Kleinrinderfeld) Neunter.

Dass sich regelmäßig die besten deutschen Quadsportler in Ilmspan ein Stelldichein geben, beweist, dass der kleine Ort inzwischen zu einem Mekka für diese Geschicklichkeitsfahrer geworden ist. Die weitesten Anreisen hatten Teilnehmer aus Kiel, Hamburg, dem Harz und Rheinland-Pfalz.

Anspruchsvoller Wettbewerb

Beim Quadfahren spielen übrigens die Pferdestärken keine Rolle, sondern es kommt vielmehr auf das Gleichgewicht und die Beherrschung des Gefährts an. Wesentliche Merkmale sind auch der Achsabstand sowie die Länge und Breite des Fahrzeugs.

Außer den anspruchsvollen Wettbewerben (Sektionen) gab es für die begeisterten Zuschauer auch ein abwechslungsreiches Begleitrogramm. Beim Quadpulling zog der Sieger Dieter Wilden aus Simmerath ein 250-Kilogramm schweres Gewicht über eine Länge von 44 Metern. Über die Jugendwettbewerbe im Rahmen des Sommerferienprogramms lesen Sie einen ausführlichen Bericht in einer unserer nächsten Ausgaben.

Die Ergebnisse des 5. Laufes um die Deutsche ATV & Quad Trial-Meisterschaft, Klasse A 2x4 (Heckantrieb): 1. Jörg Klein (Saarbrücken) 124 Fehlerpunkte; 2. Frank Ruffing (Saarbrücken) 302 Punkte; 3. Marko Wilden (Simmerath) 1311 Punkte;

Klasse B 4x4 (große Allradklasse): 1. Friedhelm Korst (Heinsberg) 229 Fehlerpunkte; 2. Ralf Kauper (Aachen) 286 Punkte; 3. Thomas Knaack (Hamburg) 298 Punkte;

Klasse C 4x4 (kleine Allradklasse): 1. Antonio Carbacho (Hamburg) 215 Fehlerpunkte; 2. Matthias Wichelmann (Goslar) 269 Punkte; 3. Jörgen Ohl (Wiehl) 282 Punkte. (Von unserem Mitarbeiter FRANZ NICKEL)

Fränkische Nachrichten (24.10.2012):

Geschicklichkeit und Können sind beim Quad-Action-Team gefragt. Vor den Toren Ilmspans in der Erddeponie "Schweinsgrube" wird trainiert und einer der sechs Läufe zur Deutschen Meisterschaft durchführt.

 

Großrinderfeld. Beschaulich und gleichzeitig erhaben liegt der kleinste der vier Großrinderfelder Ortsteile auf dem Berg. In Ilmspan kennt wohl jeder jeden. Die Dorfgemeinschaft hält zusammen. Aber die Ilmspaner sind auch offen für Neues. Und so fühlen sich in dem Ort gleich zwei ungewöhnliche Sportarten zu Hause: Die Kampfsportschule und das Quad-Action-Team.

"Die Schweinsgrube ist wie ein großer Spielplatz für uns", lacht Franz-Josef Stang. Der Vorsitzende des Quad-Action-Teams und seine Mannen können sich dort prima austoben und gleichzeitig die Geschicklichkeit erproben. Die Erddeponie der Gemeinde Großrinderfeld vor den Toren des Orts ist der ideale Ausgangspunkt für den Crossparcours. Die Quad-Fahrer üben regelmäßig, um bei den Läufen zur Deutschen Meisterschaft erfolgreich zu sein. Mit dem vierrädrigen Motorrad fahren sie dabei nicht nur gegen die Uhr an, sondern müssen mit Geschick und Können die im Slalom gesetzten Stangen gekonnt umfahren.

Franz-Josef Stang kennt das Gefühl, auf dem Treppchen zu stehen. Schon mehrfach hat er in dieser Saison Siege bei der Quad/ATV Trial eingeheimst. Und zum fünften Mal schaffte er 2012 den Titelgewinn und darf sich erneut Deutscher Meister in der 4x4-Klasse nennen. Auch die Vereinskolleginnen Sigrid Lindemann und Elena Stang halten in ihren Konkurrenzen gut mit und belegten in ihren Klassen jeweils den fünften Rang.

Nicht nur beim Wettstreit auf der Hausstrecke sind die Quad-Action-Teamler mit Begeisterung dabei. Denn jedes Jahr im August ist die "Schweinsgrube" Schauplatz eines von sechs Läufen zur Deutschen Meisterschaft. Dann findet rund um das Gelände ein fröhliches und fast familiäres Treffen statt, bei dem immer viele interessierte Zuschauer angelockt werden.

Ilmspan ist ein bisschen der Nabel der Quad-Welt. "Den Ort kennt jeder Quad-Begeisterte in Deutschland, der sich für die ATV-Trails interessiert", sagt Linda Stang. Auch sie ist vom Virus infiziert. 15 Quad-Begeisterte gründeten 2003 den Verein, der heute rund 120 Mitglieder aus ganz Deutschland hat. Für Nachwuchs ist gesorgt, nicht nur aus den eigenen Reihen. Schließlich stellt man beim Ferienprogramm oder auch bei anderen Veranstaltungen das Hobby vor. Und man lässt die Motoren nicht nur zum eigenen Spaß heulen: "Jeden Sommer schenken die Quad-Fahrer zusammen mit dem Verein "Kids in Emotion" benachteiligten Kindern Freude", erzählt Stang stolz. Etwa bei den Ausfahrten in München, an denen sich auch das Ilmspaner Quad-Action-Team beteiligt.

Kindergartenfest in Bischbrunn:

Siegerehrung 2009 in Wiehl:

21. August, 2009:
Die Main-Post berichtet vom 5. Lauf der Deutschen Meisterschaft in Ilmspan in ihrer Regionalausgabe Main-Tauber.

20. August, 2009:
Die Main-Post berichtet vom 5. Lauf der Deutschen Meisterschaft in Ilmspan in ihrer Regionalausgabe Lauda-Königshofen.

18. Mai 2009:
Die Kitzinger berichtet von unserer Teilnahme am Goldbergtag 2009 in Kintzingen.

Oktober 2008:
Die Oberbergische Volkszeitung berichtete am 15.10.2008 von unserer Siegerehrung 2008.

April 2008
Unser Verein bemüht sich um die Freigabe der "Schweinsgrube" in Ilmspan als Vereinsgelände.

Oktober 2007
Meisterschaftlich und doch fair
Das ATV & Quad Magazin zum Lauf in Ilmspan

Artikel aus den Fränkische Nachrichten vom 20.08.2007:
Geschicklichkeit und voller Körpereinsatz

Gemeindezeitung Großrinderfeld (Dezember 2005):

November, 2005
Kaiser und Jongleur
Ralf Kauper und Jürgen Bartram feiern

Alea iacta est oder: Die Kugeln sind gefallen. In einem dramatischen Herzschlagfinale zur Deutschen Meisterschaft im ATV und Quad-Trial sicherten sich der Aachener Ralf Kauper in der Allradklasse (Yamaha Kodiak) und der Harzer Jürgen „Jojo“ Bartram in der Heckklasse (Kawasaki 360) erstmals die Titel. Die Abschlussveranstaltung im Steinbruch der schwäbischen 2.000-Seelen-Gemeinde Bartholomä hatte nicht nur Trialsport der Extraklasse zu bieten, sondern auch einen tragischen Helden...
Denn nach seiner bärenstarken Vorstellung beim vorletzten Lauf in llmspan hegte Klaus Spönlein frisch gezapfte Titelambitionen. Dazu benötigte das langjährige Mitglied vom Quad-Action-Team unbedingt einen Sieg in Bartholomä. Nach nervösem Beginn steigerte sich Spönlein, um schließlich in der schwierigsten Sektion alles auf eine Karte zu setzen. Sein mutiger Husarenritt, von der Konkurrenz atemlos verfolgt, endete nach einer fahrerischen Ungenauigkeit im totalen Fiasko. Die Kügelchen purzelten reihenweise und eine Stange wurde von der Yamaha des Vizemeisters sogar umgemäht. „Das war Sekt oder Selters“, kommentierte ein erleichterter Kauper, der zugunsten einer defensiven Taktik die riskante Linie gescheut hatte.

Ein Trost war dem tragischen Helden, dem die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben stand, aber gewiss: sein gescheiterter Höllenritt wird einen Platz in den Geschichtsbüchern des Quad Action Teams erhalten. Neuer deutscher Meister wurde folglich Ralf Kauper, der gewiefte Taktiker. Über die Saison betrachtet erwies sich der Vizemeister 2004 als konstantester Fahrer.
Für den letzten „Kick“ sorgte die Geburt seines Sohnes Luca: „Klar, das hat mir noch einmal einen Schub gegeben“, so der stolze Vater. Trotz aller Euphorie behielt „Kaiser Kauper“ in Bartholomä einen kühlen Kopf und glänzte nicht nur mit perfekter Quadkontrolle. Der neue Meister zu seiner Devise: „Manchmal ist es empfehlenswert, extrem schwierige Stellen zu entschärfen.“ Im Klartext: Lieber eine Stange aus der direkten Linie herausziehen lassen, als haufenweise Fehlerpunkte zu riskieren. Und das drohte in fast allen Sektionen, denn Sektionschef und Vorjahresmeister Franz-Josef Stang hatte beim Showdown einige besonders knifflige Aufgaben entworfen. Nicht wenige hätten es gerne gesehen, dass Stang selbst demonstriert hätte, wie der Parcours fehlerfrei zu bewältigen wäre. Doch ein hartnäckiges Rückenproblem verhinderte seinen Start. Spannung bis zur letzten Kugel war auch in der heckgetriebenen Fahrzeugklasse angesagt. Hier sorgten die Yamaha-Newcomer Frank und Andreas Hanses für Furore.

Gleich in ihrem ersten Trial-Jahr setzten sie den erfahrenen Harzer Jürgen „Jojo“ Bartram mächtig unter Druck. Beim Finale waren die Brüder zwar vorn, aber „Jojo“ reichte ein 3. Platz für den Meistertitel. Kugel-Jongleur Jojo: „Es war superknapp, und ich bin heilfroh, dass es gereicht hat.“ Seine Leistung in Bartholomä sah der Kawasaki-Fahrer kritisch, aber er fand auch Gründe für den einen oder anderen Fahrfehler.,, Zu Beginn einer Saison gehst du relativ locker an die Sache ran, aber wenn man dann merkt, dass man Deutscher Meister werden kann, kommt man ins GrübeIn.“ Spätestens nach Bekanntgabe des Endergebnisses fiel aber aller Druck ab. Gerüchten zufolge soll nicht im Harz tagelang gefeiert worden sein.
Bei einer bekannten örtlichen Brauerei soll es zu Engpässen gekommen sein, wie sonst nur von der Ölversorgung bekannt. Recht unbeschwert konnten im schwierig-matschigen Steinbruch von Bartholomä jene Akteure auftrumpfen, die jenseits von Gut und Böse standen. Eine fahrerische Spitzenleistung zeigte beispielsweise Paul-Josef Dohmen, der eine der Sektionen nahezu fehlerfrei in 113 Sekunden durchpflügte — Bestzeit des gesamten Feldes. Insgesamt fiel auf, dass das Niveau in der noch jungen Trial-Disziplin stetig ansteigt.

Für den passenden Rahmen hatten in Bartholomä die Familie Langauf in Verbindung mit Hans-Jörg Hägele (Landgerätetechnik, Quads und mehr: 07173-185650) gesorgt. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Geschicklichkeitssport auch in Zukunft Gemeinden, Freunde und Gönner findet, die geeignetes Gelände zur Verfügung stellen.
© Mainpost

Samstag, 23.08.2005

Millimeterarbeit mit PS-Monstern
In Ilmspan trafen sich die Quad-Trial-Fahrer zum vorletzten DM-Lauf

Drei Räder im Schlamm, eines in der Luft — so schiebt sich das Quad langsam über den Erdhügel. Der Fahrer sitzt schon lange nicht mehr auf seinem Gefährt, sondern hängt seitlich daneben um ein Kippen zu verhindern. Obwohl das Fahrzeug noch nicht einmal Schritttempo fährt, steht dem Fahrer der Schweiß auf der Stirn. Denn wer Deutscher Meister im Quad Trial werden will, braucht statt Bleifuß vor allem Geschick und gute Nerven. Präzision statt Geschwindigkeit - das war an diesem Wochenende das Motto am Erdaushubplatz Schweinsgrube. Rund 34 Erwachsene und 29 Kinder aus ganz Deutschland waren nach Ilmspan gereist, um am vorletzten Lauf der Deutschen Meisterschaft im Quad und ATV-Trial teilzunehmen. Ausrichter des Spektakels ist das Quad-Action-Team. Die Spielregeln des Wettbewerbs sind einfach: „Es gilt innerhalb von sechs Minuten einen Parcour zu befahren“, erklärt Paul Josef Dohmen vom Quad-Action Team. Doch obwohl das Ziel nur ein paar Meter entfernt steht, ist der Weg dorthin nicht leicht: So gilt es Stangen zu umfahren, auf den Kugeln liegen. Wer die Kugel herunterwirft, zu oft rückwärts fährt der die Absperrung beschädigt, erhält Punktabzüge. Um das Quad auszubalancieren dürfen die Fahrer wie Turner auf ihren Gefährten herumklettern. “Nur den Boden berühren oder absteigen, bringt Strafpunkte”, so Dohmen.

Die Wertungen der einzelnen Parcours ergeben dann eine Gesamtpunktzahl, auf sechs Veranstaltungen in ganz Deutschland wird so der Deutsche Meister ermittelt. Ob man dabei mit einem flinken Quad oder wesentlich größeren All-Terrain-Vehicle (ATV) antritt, ist dabei nebensächlich. “Das Handicap fließt in die Wertung ein”, erklärt Dohmen.
Für ihn liegt der Reiz des Quadfahrens vor allem in der familiären Gemütlichkeit:“ Das ist etwas für die ganze Familie - alt und jung.” Ab acht Jahren könne ein Kind auf einem speziellen Quad mit 9 PS fahren. Für die Sicherheit sorgen neben den niedrigen Geschwindigkeiten auch die vielen Streckenposten, die ein kippendes Fahrzeug jederzeit abfangen. “wer beim Motocross fällt, kann sich schwer verletzen - ein Quadfahrer steht meist auf und lacht”, so Dohmen.

Doch trotz der familiären Atmosphäre an diesem Wochenende verlangt der Wettbewerb von den Fahrern Höchstleistungen: “Manche können nicht mal mehr ihre Unterschrift unter die Bewertung setzen weil ihen die Hände so zittern”, erklärt Organisator Franz Josef Stang. Und der Schönfelder weiß, wovon er spricht: Er ist selbst amtierender Deutscher Meister. In diesem Jahr ist eine Titelverteidigung jedoch in weiter Ferne, Stang musste aus gesundheitlichen Gründen mehrere Wettkämpfe ausfallen lassen. Und so hatten an diesem Nachmittag auch andere eine Chance auf den Sieg: Inder heckgetriebenen Klasse belegte Jürgen Bertram, Farnk Hanses sowie Andreas Hanses die Plätze eins bis drei. Bei den Allradgetriebenen Fahrzeugen erreicht Klaus Spönlein den ersten Platz und verwies damit Ralf Kauper und Jüregn Ohl auf die Plätze zwei bis drei. Eine Punktewertung gab es auch bei den Jugendlichen: In der Altersgruppe 13-18 Jahre gingen die Plätze eins bis drei an Sarah Hamm, Wolfgang Schmitt und Dennis Klein. Bei den Acht bis Zwölfjährigen belegte Enrico Kuhn Platz eins, Nico Fitterer und Fabian Kraft teilten sich einen zweiten Platz, der dritte ging an Kai Aschbacher.
© Mainpost

Mittwoch, 17.08.2005

Action und Artistik angesagt
Nicht Geschwindigkeit, sondern Geschicklichkeit ist gefragt

Endlich war es wieder so weit: Ende April startete die Deutsche Meisterschaft im ATV-Quad-Trial, wie immer organisiert vom umtriebigen Quad-Action-Team. Am Samstag, 20. und Sonntag, 21. August, findet nun der fünfte Lauf (von insgesamt sechs Läufen) in Ilmspan statt. Für Hochspannung ist schon deshalb gesorgt, weil hier voraussichtlich eine Vorentscheidung um die Meisterschaft fallen wird. Den derzeitigen Spitzenreiter Ralf Kauper aus Rötgen bei Aachen will der Lokalmatador aus Lauda-Königshofen, Klaus Spönlein, durch seinen Heimvorteil und das Publikum von seinem ersten Platz verdrängen und selbst alle Chancen auf den Titel nutzen. „Es werden kontinuierlich mehr“, freut sich Franz-Josef Stang aus Schönfeld, seines Zeichens amtierender Meister, der aber wegen gesundheitlichen Gründe dieses Jahr auf den Ausgang der Meisterschaft keinen Einfluss mehr hat. Die Vorteile dieser in Deutschland einzigartigen Serie liegen auf der Hand: In kniffligen Sektionen lernen die Teilnehmer, ihr Gerät in allen Lebenslagen zu beherrschen. Auf Fehlern wir man dabei nur noch klüger. In diesem Jahr gibt es wieder insgesamt sechs Läufe zu deutschen Meisterschaft ATV & Quad Trial, veranstaltet durch den QAT-Verein. Beim Auftakt in Stadtlauringen bei Schweinfurt waren knapp 30 Teilnehmer dabei. Neben altbekannten Trialexperten versuchten sich auch einige Neulinge. Von diesem Jahr an hat jeder Teilnehmer den Handicap-Faktor nach seinen persönlichen Quad oder ATV erhalten, um auch die kleinsten Unterschiede korrekt zu berücksichtigen. Außerdem wurden alle Fahrzeuge fotografiert, um bei eventuellen nachträglichen Veränderungen einen Nachweis zu haben. Nach einer Fahrerbesprechung werden die Teilnehmer auf die vier Sektionen aufgeteilt, die (einmal hin und wieder zurück) durchfahren werden müssen. Gestartet wird in zwei verschiedenen Klassen: heckgetriebenen Quads und allradgetriebene
AVTs. Am Sonntag findet für Gäste ein kleines Rahmenprogramm mit Einlagen und ein Testfahren für interessierte Kinder und Jugendliche statt. Die Siegerehrung mit der Pokalverteilung runden den fünften Lauf der Deutschen Meisterschaft ATV& Quad Trial in Ilmspan ab.
© Plattform

Sonntag, 04.10.2004

Bauernmarkt in Großrinderfeld

Ein ganz besonderer Anziehungspunkt für große und kleine Besucher war der Parcours des Quad-Teams. Die Gelegenheit, einmal selbst mit einer solchen vierrädrigen Maschine zu fahren, ließen sich die Besucher nicht nehmen. Lang waren daher oft die Schlangen, bis man schließlich dran war und Gas geben durfte. Unmöglich, alle Stationen einzeln zu erwähnen.
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Sonntag, 23.08.2004

Auf vier Stollenreifen zum Titelgewinn
Letzter Lauf zu Deutschen Meisterschaften im ATV- und Quad-Trial / Mit Aktion für Kinder.

Ein Quad-Paradies für begeisterten Motorsportler und auch für den Nachwuchs war am vergangenen Wochenende in Ilmspan. Der Verein "Quad Action Team" hatte im Rahmen der deutschen Meisterschaften ein Event organisiert. In Ilmspan wurde der letzte Lauf für die Deutsche Meisterschaft im ATV und Quad-Trial ausgetragen. Der neue deutsche Meister ist Lokalmatador Franz-Josef-Stang aus Schönfeld. Zum vierten Mal in Folge konnte er den Titel für sich erkämpfen.
Neben den deutschen Meisterschaften wurde im Rahmen des Ferienspielprogramms ein Jugendtrial ausgetragen, an dem 25 Kinder zwischen acht und 17 Jahren teilnahmen. Ihnen war die Begeisterung für den Motorsport ins Gesicht geschrieben.
Dass das wechselhafte Wetter keinen Quad-Sportler von der Teilnahme an solch einem Wettbewerb abhalten kann, ist ganz klar, denn sie sind die Extreme in ihrem Sport gewohnt. Aber auch die Kinder, die zum Teil zum ersten Mal auf einem Quad saßen, ließen sich vom Sonne- und Regen-Mix nicht vertreiben und schon gar nicht die Laune verderben. Die 25 Kinder aus der Großgemeinde, die am Jugendtrial teilnehmen durften, hatten am Samstagvormittag Gelegenheit, auf einem Stoppelacker einige Runden zu drehen, um ein erstes Gefühl für die Maschine zu bekommen. Die Quads für die Kinder wurden vom Hersteller kostenlos zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt. Nach dem Übungsparkur ging es am Nachmittag dann im Gelände los. Die Strecke war in vier Sektionen aufgeteilt, speziell für den Nachwuchs wurde die Strecke abgesteckt. Für Kinder habe es sich bereits um eine relativ schwierige Strecke gehandelt, so die Meinung der Profis. Sie waren es auch, die den Kindern Anleitung gaben und ihnen ein unvergessliches Erlebnis ermöglichten. Beim Durchfahren der Hindernisstrecken war jeweils ein Profi direkt hinter dem Quad der Kinder, zur Not, um die Bremse zu ersetzen und auch um zu verhindern, dass ein Quad umstürzen könnte.
Zeitgleich wurden in anderen Sektionen um die deutsche Meisterschaft gekämpft. 41 Fahrer aus ganz Deutschland, von Hamburg bis München, von Berlin bis Aachen waren zum Kampf um die begehrten ersten Plätze angetreten. Doch Gold und Silber waren quasi schon vor dem letzten Lauf vergeben. Franz-Josef Stang verteidigte zum vierten Mal in Folge seinen Titel als Deutscher Meister. In sechs Wertungsläufen innerhalb eines Jahren werden die besten Quad-Fahrer ermittelt, fünf Läufe gehen in die Bewertung ein, der schwächste Lauf kann gestrichen werden. Da es sich in Ilmspan um den sechsten und letzten Lauf handelte, fielen hier auch die Würfel für die Endplatzierungen. Auch der zweite Platz stand durch die guten Vorergebnisse fest: Ralf Kauper aus Aachen hat das zweitbeste Ergebnis geschafft.
Nicht weniger gekämpft wurde letztlich um den dritten Platz, denn bei Bronze war die Entscheidung noch offen. Einige der Motorsportler waren hier ganz dicht dran, das Ergebnis stand jedoch erst in der letzten Runde in Ilmspan fest: Jürgen Ohl aus Wiehl schaffte es auf den dritten Platz. Das Quad Action Team bewertete auch die Leistungen der Kinder beim Jugendtrial. Hier gab es folgende Platzierungen: In der Gruppe A der Acht- bis Elfjährigen kam auf Platz 1 Philipp Fitterer, gefolgt von Matthias Zehnter und Steffen Scheiner. In der Gruppe B der Zwölf- bis 17-Jährigen kam Dennis Klein auf den ersten Platz, gefolgt von Sarah Hamm auf Platz zwei und Manuel Horn auf dem dritten Platz.
Die Resonanz aus Nah und Fern war sehr groß. Es handelte sich nach Angaben der Profis um das best besuchteste Trial in diesem Jahr. Veranstaltet wurde es mit Hilfe von Sponsoren und von der Gemeinde, die das Gelände zur Verfügung stellte.
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Sonntag, 12.11.2003

Ein ungetrübter Sonntag
Gewerbevereine Lauda und Königshofen boten buntes Rahmenprogramm

In Zusammenarbeit mit dem Quad-Action-Team “Just For Fun” bot der Motor-Sport-Club Lauda gestern in der Laudaer Altstadt die Möglichkeit zum Quadfahren. Kinder als auch Erwachsene konnten dabei einmal auf einem solchen “vierrädrigen Motorrad” mitfahren Einen Einblick in seine Fahrkünste zeigte das Quad-Action-Team “Just For Fun” den ganzen Tag gegenüber des Rathauses
© Fränkische Nachrichten - 2002

Montag, 14.04.2003

Quad-Action-Team begeisterte
Schönfelder Verein besuchte behinderte Schüler

Das Quad-Action-Team Schönfeld begeisterte schon bei diversen Veranstaltungen im Main-Tauber-Kreis die Zuschauer durch Mitfahrgelegenheiten und fahrtechnischen Kunststücken. Es existiert seit mehreren Jahren und im Januar 2003 erfolgte die Gründung eines Vereines. Mit Franz-Josef-Stang stellt es den Deutschen Meister im Trialfahren des Jahres 2002. In ihrer Freizeit besuchten die Mitglieder des Vereins mit ihren geländegängigen Maschinen auf vier Rädern, so genannten Quads, die Schule im Taubertal zu einer unentgeltlichen Vorführung. Zunächst durften Schüler und Lehrer eigene Erfahrungen als Mitfahrer sammeln. Die Helme wurden vom Verein zur Verfügung gestellt.
Anschließend begeisterten die Fahrer die Zuschauer mit fahrtechnischen Kunststücken. Schüler und Lehrer beider Schulen erlebten wunderbare Stunden. Auch das Quad-Action-Team hatte große Freude an dieser Begegnung.
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Sonntag, 09.03.2003

Attraktionen lockten Besucher
Gewerbe bot gelungene Mischung aus Sport, Schau und Spiel

Die Temperaturen werden allmählich milder, es drängt jeden nach draußen. Der Wettergott hatte es gestern gut mit den Beschickern des Georgsmarktes in Königshofen gemeint, denn das tolle Wetter lockte viele Besucher an, Parkplätze waren Mangelware. Zahlreiche Firmen und Kaufleute boten ein unterhaltsames Programm, das keine Langeweile aufkommen ließ. So hatte das Autohaus Spiller gleich ein ganzes Paket von Aktionen und Attraktionen geschnürt. Begeisterung herrschte vor allem bei den Quad-Geländefahrten, die das Quad-Action-Team aus Großrinderfeld auf einem
angrenzenden Baugrundstück.
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